Schrumpfschläuche

 
Der Anwendungsbereich von Schrumpfschläuchen ist breit gefächert. Von den klassischen Einsatzgebieten wie Ummantelungen zum Schutz gegenüber Witterungsverhältnissen, als Reparatureinheit um einen aufwendigen Austausch eines Kabels zu vermeiden oder als Kupplung, um zwei unabhängige Produkte zu einem System zu verbinden, mit Schrumpfschläuchen lassen sich nahezu jede mögliche Kombination erreichen.

Durch die verschiedenen Materialien lässt sich darüber hinaus eine Feinabstimmung für Ihren Einsatzzweck erreichen. Insbesondere Verarbeitungstemperaturen und der gewünschter Endzustand lassen sich hierdurch beeinflussen.

 
Die Funktionsweise eines Schrumpfschlauches ist denkbar einfach. Durch Erhitzen des Schlauches verflüssigen sich die Bestandteile des Fluorkunststoffes und umschließen somit das zu umschrumpfende Produkt vollständig und ohne Lufteinschlüsse. Durch das anschließende Abkühlen des Schlauches werden die hervorragenden Eigenschaften des Schlauchmaterials (z.B. Beständigkeit gegenüber Chemikalien oder hohen Temperaturen) aktiviert.

 

PTFE

  • benötigt 340°C zur Rückverformung, Produkt muss diese Temperaturen standhalten können
  • Schrumpfrate 2:1
  • Schrumpfrate 4:1
 

FEP

  • geringere Schrumpftemperaturen
  • größerer Flexibilität
  • optische klar
  • Schrumpfrate 1,3:1
  • Schrumpfrate 1,6:1
 

PVDF

  • geringer Abrieb
  • geringe Schrumpftemperatur
  • Schrumpfrate 2:1
 
80:20 Schrumpfregel (80% maximaler Schrumpf, 20% minimaler Schrumpf), Beispiel Schrumpfschlauch 6/2
100% Schrumpfung von 6,0 auf 2,0mm = 4,0mm
80% Schrumpfung von 6,0 auf 2,8mm = 3,2mm
20% Schrumpfung von 6,0 auf 5,2mm = 0,8mm
Das zu umschrumpfende Produkt sollte einen Durchmesser von 2,8mm bis 5,2mm aufweisen.

 
Schläuche sind auch aus FDA-konformen Material sowie auf Spulen erhältlich.

Eine Übersicht aller Standardabmessungen und -toleranzen (metrisch, zöllig sowie AWG) finden Sie auf www.camitec.de
 
 
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